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Ausstellungen 1999 von ARTBEE

Ausstellungen von Sabine Haag München

November 1999 - Ausstellung mit Vernissage in der Sparkasse Philippsburg/Graben-Neudorf

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Sabine Haag füllte die Räume der Sparkasse in Philippsburg mit Kunst. Direktor Mannfred Blum begrüßt sie aufs Herzlichste in Ihrer Heimatstadt am Rhein. Die Vernissage wurde zu einem gelungenen Event. Die musikalische Umrahmung der Vernissage gestaltete die Gruppe "mojo hand" aus Römerberg.

BNN Artikel 26.11.99

BNN, 25.11.99

Drang nach Visualisierung der Gedankenwelt
Sabine Haag stellt bis Ende des Jahres in Philippsburg Zeichnungen, Gemälde und Design aus

"Ich bin in meiner Kunst immer noch auf der Suche, im Teil auch schon fündig geworden. Und ich werde den Teufel tun und mich in absehbarer Zeit auf einen Stil festlegen." Das sind ebenso bescheidene wie bestimmte Worte aus dem Mund von Sabine Haag, die gegenwärtig in der Schalterhalle der Sparkasse Graben-Neudorf/Philippsburg am Philippsburger Marktplatz ausstellt.

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Die heutige Diplom-Designerin und freie Künstlerin Sabine Haag, die schon für zahlreiche industrielle Auftraggeber, das Goethe-Institut und Verlage wie Private gearbeitet und mehrfach in München ausgestellt hat, ist gebürtige Bruchsalerin, in Philippsburg aufgewachsen und hat 1982 am Copernicus-Gymnasium ihr Abitur gemacht. Aus dieser Jugendzeit kennt Bankdirektor Manfred Blum bereits die Künstlerin, die nicht nur ihren einstigen Kunsterzieher Helmut Neumann bei der Philippsburger Vernissage wiedersah, dem sie wesentliche künstlerische Anstöße und Perspektiven verdankt.

Zeit hatte sie sich für ihre Ausbildung gelassen und dabei auf keine schnelle Einwegschiene gesetzt. In fast zehn Jahren studierte sie Kunstgeschichte, Archäologie und Ägyptologie, besuchte dann eine freie Zeichenschule und studierte schließlich Kommunikationsdesign, welche Ausbildung sie an der Fachhochschule München mit dem Prädikat "sehr gut" abschloss.

Betrachtet man jetzt die vielfältigen Darstellungs- und Ausdrucksformen von Sabine Haag, glaubt man zu erkennen, dass sich der breite Ausbildungsfächer gelohnt hat. Die Künstlerin besitzt nun nicht nur eine umfassendere handwerkliche Ausdrucksfähigkeit, sondern auch den leichteren Überblick über das Feld der Möglichkeiten. Sabine Haag sagt von sich selbst, sie habe schon immer das Bedürfnis, ja den Drang gehabt, ihre Gedankenwelt sichtbar zu machen.

Den künstlerischen Weg von Sabine Haag kann man auch in der zeitlichen Entwicklung aufschlussreich verfolgen. Da ist unter den 54 Ausstellungsstücken eine ganze Reihe der achtziger Jahre, die von akribischer Beobachtung- und Wiedergabearbeit zeugen, aber auch schon diffizile Verbindungen etwa von Mensch und Technik plausibel darstellen. Bei den Gemälden bevorzugt die Künstlerin Acryl und Acryllack auf Leinwand verwendet je nachdem auch Glitter, Marmormehl und Alupulver, greift auch auf Plaka, Tusche und Mischtechnik zurück.

Der Bogen des Dargestellten ist dabei weit gespannt: Vom Gegenständlichen, aber oft nur scheinbar Vordergründlichen bis hin zur "Visualisierung von Abstraktionen", übrigens das Thema ihrer Diplomarbeit, mit dem Zusatz "Chaos und Ordnung". Ein gutes Dutzend Arbeiten schließlich bezeichnet Sabine Haag als "Actionsiebdruck", eine "Erfindung von Freunden, meinem Mann und mir". Das zu druckende Motiv werde dabei direkt auf dem Sieb mit Farbe festgelegt und es werde ohne Schablone gedruckt. Die Ausstellung ist bis Jahresende in der Sparkasse in Philippsburg am Marktplatz zu sehen:

Manfred Reeb

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Die Neue Artikel 30.11.99

Die Neue, 30.11.1999

Ein Leben zwischen Beruf, Kunst und Familie
Geburt des ersten Kindes brachte Künstlerin zurück zu den Wurzeln

"In der Kunst müssen immer Bestandteile da sein, mit denen der Betrachter etwas anfangen kann. Nur so kann eine Kommunikation zustande kommen." Sabine Haag ist überzeugte Anhängerin der "verständlichen" Kunst und will nun mit eigenen Gemälden, Zeichnungen und Designarbeiten zum Thema "Lebensformen" erneut Kontakt zu den Bürgern ihrer Heimatstadt aufnehmen. Zu diesem Zweck sind in den kommenden Wochen ihre Werke in den Räumen der Sparkasse Philippsburg zu sehen.

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Wer die attraktive Frau kennenlernt, spürt auf den ersten Blick die Neugier und Energie, die hinter dieser eher zierlich wirkenden Person steckt. Jene Kraft muss es auch sein, die sie seit geraumer Zeit sowohl Familie und Beruf als auch Kunst unter einen Hut bringen lässt. "Ein Kind bringt Stärke und ist zugleich eine große Herausforderung, vor der man nicht mehr davonlaufen kann. Aber ich liebe es nun mal, Verantwortung zu übernehmen", schmunzelt die 37jährige. Sohn John, vier Jahre alt und schon genauso kontaktfreudig wie Mama, gebe ihr täglich das Gefühl, etwas "richtig gut gemacht zu haben". Nichtsdestotrotz bedeutete die Geburt des ersten Kindes einen großen Einschnitt im Leben der Wahl-Münchnerin. Hatte die freiberufliche Diplom-Designerin bis dahin in Tag- und Nachtschichten die hart umkämpften Aufträge diverser PR-Agenturen ausgeführt, merkte sie schnell, dass sich Schwangerschaft und Stress nicht miteinander vertrugen. Sabine Haag reduzierte ihren Job auf ein Minimum und machte eine erstaunliche Erfahrung: "Plötzlich wollte ich weg von allem Belastenden und mich nur noch mit Ästhetik umgeben". So kam sie zurück zur gestaltenden Kunst. Schon als Kind hatte der bekennende Italienfan komplette Bildergeschichten gezeichnet und mit zehn Jahren erste Ölgemälde auf die Leinwand gezaubert. Mit Kunst als viertem Prüfungsfach und dem gleichermaßen kompetenten wie auch kreativen Kunstpädagogen Helmut Neumann als Lehrmeister, legte Sabine Haag 1982 ihr Abitur am Copernicus ¬Gymnasium in Philippsburg ab und entschied sich nach langer Suche für ein Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Ägyptologie an der Universität in Heidelberg. Sechs Semester lang quälte sich die Studentin durch die Theorie, bis ihr damaliger Freund und jetzige Ehemann Wolfgang sie dazu aufforderte, endlich einmal das zu machen, was sie wirklich wolle. Ein von dem angehenden Rechtsanwalt geplanter Umzug nach München brachte auch für Sabine die endgültige Entscheidung: "Ich musste raus aus der Situation und einen neuen Gesichtspunkt suchen. Da kam mir der Ortswechsel gerade recht". In München studierte sie Kommunikationsdesign an der Fachhochschule für visuelle Gestaltung. Ihre Abschlussarbeit "Chaos und Ordnung - Visualisierung von Abstraktionen", ist ebenfalls in Philippsburg zu sehen. Bei der Ausstellung von Abschlussarbeiten zog die frischgebackene FH-Absolventin schon gleich einen ersten Auftrag als Designerin an Land: Sie durfte eine Broschüre für einen bekannten Touristen-Skiort gestalten, entschied sich danach, freischaffend tätig zu bleiben. Weitere Aufträge folgten.

Obwohl sich die junge Mutter momentan in erster Linie um Söhnchen John kümmert, will sie sich auch weiterhin der Kunst widmen. "Ich bin eigentlich immer noch auf der Suche", beschreibt sie ihren Schaffensdrang. Zeit für die Malerei bleibt allerdings nur, wenn der Filius im Kindergarten ist. "Ohne meinen Mann ginge das Ganze allerdings nicht so einfach", gibt Sabine Haag unumwunden zu. Kunst sei nämlich, heute mehr denn je, ein brotloses Gewerbe: "Dabei ist die Kunst ein großes Stück Lebensqualität, denn sie kann Gedankengänge anregen und Kommunikation vermitteln". Deshalb will die Künstlerin, die in den vergangenen zwei Jahren bereits fünf Ausstellungen in Mün¬chen präsentierte, auch weiterhin mit ihren Arbeiten an die Öffentlichkeit gehen. Wie genau der Lebensweg nun weitergehen soll, weiß sie noch nicht.

Eigentlich, so erzählt Sabine Haag nachdenklich, wolle sie sich in naher Zukunft wieder mehr ihrem erlernten Beruf zuwenden und dabei in Richtung Web-Design orientieren. Doch schon Sekunden später gesteht die sympathische Blondine lächelnd: "Obwohl ich ja ehrlich am Überlegen bin, ob ich nicht noch ein zweites Kind möchte. Im Moment läuft es einfach so gut ...".

Von Mitarbeiterin Christina Kopf

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Philippsburger Stadtanzeiger Artikel, Seite 1

Philippsburger Stadtanzeiger, 26.11.1999

Gegenständliches und Visualisierung von Abstraktionen
Zeichnungen, Gemälde und Design von Sabine Haag in der Philippsburger Sparkasse

"Ich bin in meiner Kunst immer noch auf der Suche, zum Teil Such schon fündig geworden. Und ich werde den Teufel tun und mich in absehbarer zeit auf einen Stil festlegen." Das sind ebenso bescheidene wie bestimmte Worte aus dem Mund von Sabine Haag, die gegenwärtig - fast möchte man sagen, in der Galerie` der Sparkasse Graben/Neudorf-Philippsburg am Philippsburger Marktplatz ausstellt Denn dort wird in schöner Regelmäßigkeit schon seit längerem die Schalterhalle zur Galerie umfunktioniert, nicht nur für ein paar Tage, sondern eher wie bei einer Dauerausstellung, die auch den bedächtigeren Besucher nicht gleich wieder vor abgeräumten Ausstellungsflächen stehen lässt. Eine Art Symbiose gewiss, auf die auch Sparkassendirektor Manfred Blum in seiner Vernissage-Einführung einging.

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Die heutige Diplom-Designerin und freie Künstlerin Sabine Haag, die schon für zahlreiche industrielle Auftraggeber, das Goethe-Institut und Verlage wie Private gearbeitet und mehrfach in München ausgestellt hat, ist gebürtige Bruchsalerin, in Philippsburg aufgewachsen und hat 1982 am hiesigen Copernicus-Gymnasium ihr Abitur gemacht.

Fotos: Reeb

Philippsburger Stadtanzeiger Artikel Seite 2

Aus dieser Jugendzeit kennt Bankchef Blum bereits die Künstlerin, die nicht nur ihren einstigen Kunsterzieher Helmut Neumann bei der Philippsburger Vernissage wiedersah, dem sie wesentliche künstlerische Anstöße und Perspektiven verdankt, sondern auch ihre einstigen Schulkameradinnen gern geladen hatte.

Zeit hatte sie sich für ihre Ausbildung gelassen und dabei auf keine schnelle Einweg-Schiene gesetzt. In fast zehn Jahren studierte sie Kunstgeschichte, Archäologie und Ägyptologie, besuchte dann eine Freie Zeichenschule und studierte schließlich Kommunikationsdesign, was sie an der Fachhochschule München mit dem Prädikat "sehr gut" abschloss.

Betrachtet man jetzt die vielfältigen Darstellungs- und Ausdrucksformen von Sabine Haag, glaubt man zu erkennen, dass sich der breite Ausbildungsfächer gelohnt hat. Die Künstlerin besitzt nun nicht nur eine umfassendere handwerkliche Ausdrucksfähigkeit sondern auch den leichteren Überblick über das Feld der Möglichkeiten. Sabine Haag sagt von sich selbst, sie habe schon immer das Bedürfnis, ja den Drang gehabt, ihre Gedankenwelt sichtbar zu machen. Wohl dem, der das dann über Zeichnungen, Malerei und Design wie hier vorgestellt verwirklichen kann.

Den künstlerischen Weg von Sabine Haag kann man auch in der zeitlichen Entwicklung aufschlussreich verfolgen. Da ist unter den 54 Ausstellungsstücken eine ganze Reihe früher Bleistiftzeichnungen schon vom Ende der achtziger Jahre, die von akribischer Beobachtung und Wiedergabe-Arbeit zeugen, aber auch schon diffizile Verbindungen etwa von Mensch und Technik plausibel darstellen.

Bei den Gemälden bevorzugt die Künstlerin Acryl und Acryllack auf Leinwand, verwendet je nachdem auch Glitter, Marmormehl und Alupulver, greift auch auf Plaka, Tusche und Mischtechnik zurück. Der Bogen des Dargestellten ist dabei weit gespannt: vom Gegenständlichen, aber oft nur scheinbar Vordergründigen bis hin zur "Visualisierung von Abstraktionen", übrigens das Thema ihrer Diplomarbeit, mit dem Zusatz "Chaos und Ordnung". Ein gutes Dutzend Arbeiten schließlich bezeichnet Sabine Haag als "Actionsiebdruck", eine "Erfindung von Freunden, meinem Mann und mir". Sie beschreibt, das zu druckende Motiv werde dabei direkt auf dem Sieb mit Farbe festgelegt und es werde ohne Schablone gedruckt. Die Formen entstehen durch entsprechende Rakelbewegungen des Druckers. Von einem Motiv sind keine Mehrfachdrucke möglich.

"Kunst ist für mich, einen anderen zu berühren, zu bewegen oder auch festzuhalten", äußert sich Sabine Haag. Sich bei einem Besuch der Ausstellung berühren zu lassen, sich seine eigenen Gedanken zu machen und Fragen zu stellen, mag man wirklich empfehlen. Nicht alles wird man hier nachempfinden können, aber selbst bei den Abstraktionen niemals das Gefühl haben, einfach "auf den Arm genommen" zu werden. Die musikalische Umrahmung der Vernissage gestaltete die Gruppe "mojo hand" aus Römerberg.

Die Ausstellung ist bis zum Jahreswechsel in der Sparkasse in Philippsburg am Marktplatz zu sehen.

Reeb

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Impressionen von der Vernissage in der Sparkasse Philippsburg 1999, Fotos von Birgit Hussong

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